Natürlich warm – bauen mit nachwachsenden Dämmstoffen

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat zum Thema NATÜRLICH WARM – BAUEN MIT NACHWACHSENDEN DÄMMSTOFFEN eine Serie zum nachhaltigen und ökologischen Bauen veröffentlicht. In Kooperation mit dem Netzwerk Nachhaltiges Bauen und dem Norddeutschen Zentrum für Nachhaltiges Bauen gibt die Kampagne in einer vierteiligen Serie einen Überblick über die wichtigsten Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen, die derzeit am

                                                            Markt erhältlich sind.

Wärmelieferant Wald – Natürlich dämmen mit Holz

Wenn sich Hausbesitzer unabhängiger von steigenden Energiepreisen machen wollen und auf Nach­haltigkeit setzen, sollten sie über eine Gebäudedämmung mit nachwachsenden Dämmstoffen nach­denken. Vor allem Dämmmaterialien aus Holzstoffen hätten sich durchgesetzt. Ob als Faser, Platte oder Zellulose – Holz sei ein regelrechter Klassiker und zuverlässiger Schallschützer.

Natürliche Materialien enthalten weniger Schadstoffe

Natürliche Materialien aus Holz haben auch als Dämmstoff den Vorteil, dass sie weniger Schadstoffe enthalten, die beim Einbau und über die gesamte Lebensdauer ausgestoßen werden könnten. Auf­grund der Eigenschaften von Holz bekommen die Räume eine behagliche Wärme. Zudem nimmt Holz Feuchtigkeit auf und kann sie bei Bedarf wieder an die Luft abgeben. Bei fachgerechter Ausführung könnten so Schäden durch Feuchtigkeit ausgeschlossen werden.

Kleine Hohlräume im Holz sorgen für sehr gute Wärmedämmung und –speicherung

Nicht nur im Winter ist die Dämmwirkung sehr gut. Da sich Holz nur sehr langsam der Umgebungs­temperatur anpasst, schützt es im Sommer ideal vor Überhitzung in den Räumen. Kleine Hohlräume im Holz sorgten für sehr gute Wärmedämmung und -speicherung.

Idealer Werkstoff für Heimwerker: die Holzweichfaserplatte

Für Heimwerker sei die Holzweichfaserplatte ein idealer Werkstoff, der sich gut bearbeiten lasse. Ausgangsstoffe für diese Variante seien heimische und nachwachsende Weichhölzer wie Fichte, Tanne oder Kiefer. Würden diese als Fasermatten, Platten oder Holzwolle an Wände und zwischen Dachsparren angebracht, vergrößere das den Wohnkomfort und verkleinere den Energiebedarf. Das spart bares Geld und der Hausbesitzer hat in jeder Hinsicht ein gutes Gefühl.

Der nachwachsende Dämmstoff mit dem größten Marktanteil: Zelluloseflocken

Auch recyceltes Papier kehre immer häufiger als Dämmmaterial in die Häuser zurück. Damit ent­scheiden sich die Bauherren für einen ökologischen Baustoff, der die Umwelt und das Portmonee schont. Die Zelluloseflocken könnten fugenfrei in Hohlräumen oder als Dach- und Fassadendämmung eingeblasen werden. Diese Methode sei in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Zel­lulosedämmung habe mittlerweile unter den nachwachsenden Dämmstoffen den größten Marktan­teil.

Energie-Check hilft bei Entscheidung, ob Dämmung sinnvoll ist

Hausbesitzer, die wissen möchten, ob eine nachträgliche Dämmung an ihrem Haus Sinn macht, kön­nen den kostenlosen Energie-Check der DBU-Kampagne in Anspruch nehmen. Bei der Erstberatung nimmt ein eigens geschulter Handwerker, Architekt oder Energieberater die verschiedenen Gebäu­deteile „unter die Lupe“ und bewertet sie nach ihrer Energieeffizienz. Eine Broschüre, die im An­schluss ausgehändigt wird, gibt Aufschluss über die weiteren Schritte zum sanierten Eigenheim. Eine Liste mit Energie-Checkern in ganz Deutschland finden Hausbesitzer auf www.sanieren-profitie­ren.de.

 

 

Körner & Kollegen

Inh. Silvia Körner

Sachverständige für

Immobilienbewertungen

Waldeckstraße 5

74372 Sersheim

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